Protokoll der Jahreshauptversammlung 23.02.2010

Artikel vom:
18.04.2010
Kategorie:
2010

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Gäste aus der ganzen Region strömen alljährlich zum Fürther Markt in die Weschnitztalgemeinde. Er findet 2010 am 18. April statt. Bild: Archiv

Fürth. Die Regularien waren in Rekordzeit abgehandelt bei der Jahreshauptversammlung des Fürther Gewerbevereins. So blieb den Mitgliedern viel Zeit, sich auszutauschen und infor mieren zu lassen. Letzteren Part übernahmen Sebastian Schröder, Leiter der Sparte Unternehmerservice bei der Wirtschaftsförderung Bergstraße, und Ada Götz, Marketingleiterin der DiesbachMedien. Sie stellte die am 25. Januar neu eingeführte AboCard der Odenwälder Zeitung/Weinheimer Nachrichten vor, die im Verbund mit der "RegioPlusCard" einen guten Start hingelegt hat.
6000 dieser Karten - die es für Abonnenten dieser Zeitung umsonst gibt - sind inzwischen im Umlauf. Ihre Besitzer können bei den beteiligten Unternehmen in der Region Punkte sammeln und beim Einkauf wieder einlösen. "Diese Karte ist für ihre Besitzer wie Bargeld", erklärte Ada Götz das Rabattsystem. Ziel der "WN/OZ-AboCard - RegioPlusCard" sei es, Kaufkraft in der Region zu binden und damit den lokalen Einzelhandel zu stärken. Als Anlaufstelle und Partner der Gewerbetreibenden im Kreis Bergstraße präsentierte Sebastian Schröder den Mitgliedern des Fürther Gewerbevereins die Wirtschafts förderung Bergstraße (WfB). Die Arbeit der GmbH fußt auf den vier Säulen Unternehmerservice, Standortmarketing, Gründerberatung und Kommunalberatung. Schröder betonte, dass die WfB dabei unabhängig von ihren Gesellschaftern und politischen Einflüssen agiert. Grundsätzliches Ziel der WfB ist die Stärkung der Wirtschaftsregion mit ihrer strategisch günstigen Lage an der Schnittstelle der beiden Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar. Gerade im Bereich Unternehmerservice bildet dabei der Mittelstand das Hauptklientel, wie Schröder ausführte. Die Einstufung von Fürth als Einkaufsmittelpunkt und funktionierender Einzelhandelsstandort durch die WfB wird vom Gewerbeverein und von Bürgermeister Volker Oehlenschläger natürlich gerne zur Kenntnis genommen. "Service und Kundennähe heben unsere Geschäftswelt von Konzernen und dem Internet ab", ist sich Oehlenschläger sicher. Die Gemeinde, fügte er an, trage durch die Attraktivierung des Wohnstandortes und das Angebot an kommunal en Serviceleistungen ihren Teil dazu bei, Menschen nach Fürth zu locken. Der Vorsitzende des Gewerbevereins, Bernd Schmitt, hatte die Zusammenarbeit mit der Gemeinde zuvor als "kooperativ und vorausschauend" gelobt. Das Einkaufsziel Fürth punkte durch kurze Wege und eine Vielzahl an inhabergeführten Geschäften. "Wir stellen uns dem großen Wettbewerb mit qualitativ hochwertiger Arbeit", sagte er. Immer mehr Kunden verstünden, dass sich die Geiz-ist-Geil-Mentalität am Ende nicht rechnet. Durchweg gute Bilanz zog Schmitt im Rückblick auf die Veranstaltungen - wie Fürther Markt, Fürther Nacht, Martinsmarkt, Nacht der 1000 Lichter etc. - im Jahr 2009. In diesem Zusammenhang dankte er auch den Anwohnern im Ortskern für deren Verständnis bei den verschiedenen Aktionen. Auf der Suche ist der Gewerbeverein nach einem neuen Schriftführer, nachdem Michael Dörsam beruflich in die Pfalz gewechselt ist. Martina Kraus hat dieses Vorstandsamt kommissarisch übernommen. In Fürth gibt es übr igens keine Pläne, im Gemeindegebiet stationäre Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen aufzustellen. Dies bestätigte Oehlenschläger auf Nachfrage aus der Versammlung. Die Verkehrsüberwachung wird sich auch in Zukunft auf mobile Geschwindigkeitsmessungen an neuralgischen Punkten beschränken. arn